"Stimmenhören verstehen"

Möglichkeiten eines besseren Umgangs mit den Erfahrungen des Stimmenhörens

 

Viele Menschen hören Stimmen, die nur sie hören können. Die Stimmen können verunsichern, viel Kummer und Krisen verursachen. Das Hören von Stimmen oder akustischen Halluzinationen wird innerhalb der konservativen Medizin häufig als Symptom psychischer Erkrankung dargestellt. Für Betroffene erscheint dies vor allem als belastend und irritierend. Niemand lebt mit so ungewöhnlicher Erfahrung gern allein. Das muss aber nicht immer so bleiben. Oft ist nicht das Hören von Stimmen an sich das Problem, sondern die Unsicherheit, damit umzugehen.

 

„Die Klinke e. V.“ hat seit 2009 mehrere Fortbildungen zum Thema Stimmenhören organisiert und ist sowohl mitdem Netzwerk Stimmenhören e. V. in Berlin als auch mit dem EFC Institut aus Hannover im regelmäßi-gen Austausch

 

Jeden ersten Mittwoch im Monat um 17 Uhr trifft sich eine Stimmenhöhrer-Gruppe in den Räumlichkeiten der Klinke. Dort besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Menschen sowohl über positive, als auch negative Erfahrungen auszutauschen und Kontakte mit anderen Stimmenhörenden zu knüpfen.